Videoportrait und Question & Answer mit Ildikó Dánfalvi

Start: 18.12.2020, ab 19 Uhr

Am Freitag, 18.12.2020 starten wir um 19 Uhr unseren Youtube Kanal mit einem Porträt der Schmuckkünstlerin Ildikó Dánfalvi. Zeitgleich laden wir Sie ein, mit Ildikó Dánfalvi am 18.12., von 19-20 Uhr zu ihrer Arbeit auf Instagram ins Gespräch zu kommen. Bitte bringen Sie Ihre Fragen mit! Hier entlang zur Instagram Seite: www.instagram/foedervereinjulianenoack

Ildikó Dánfalvi ist aktuell Meisterschülerin in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Hans Stofer. In dem knapp achtminütigen Film gibt Ildikó Dánfalvi Einblicke in ihr Verständnis von zeitgenössischem Schmuck und spricht über ihre Meisterschülerinnenzeit.

Das Videoportrait ist Teil des Programms zur Förderung der Meisterschüler*innen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein des Juliane Noack Fördervereins. Film: de / en (UT) | All artworks: Ildikó Dánfalvi | Video: René Langner (http://www.kulturagitator.de) | Mit zusätzlichem Fotomaterial von Petra Jaschke, Fülöp Schmal und Marcell Piti | unterstützt von der Stadt Halle Saale

 

Ildikó Dánfalvi

Ildikó Dánfalvi ist seit April 2020 Meisterschülerin in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Hans Stofer. Zuvor studierte sie dort seit 2015 und erlangte im Jahr 2019 ihr Diplom. Von 2013 bis 2015 studierte die Künstlerin  Schmuck und Objekte der Alltagskultur (BA) an der Hochschule Pforzheim, Fakultät für Gestaltung. Im September 2020 konnte Ildikó Danfalvi ihre erste Einzelausstellung in Budapest (FISE Galerie) eröffnen. Gerade hat das Kunstgewerbemuseum Budapest eine ihrer Soul Mates Arbeiten in seine Sammlung aufgenommen. Neben weiteren Ausstellungen u.a. in München, Pforzheim, Lissabon (PT) und Nijmegen (NL) hat sie ihre Arbeiten gerade auch in Halle (Saale) in der Gruppenausstellung „Vor Ort (Stadt)“ in der Burg Galerie im Volkspark gezeigt.

Instagram: http://www.instagram.com/ildikodanfalvi
Facebook: https://web.facebook.com/ildiko.danfalvi

 

Über die Meisterschüler*innenförderung des Juliane Noack Fördervereins

Zwischen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein der Kunsthochschule Halle und dem Juliane Noack Förderverein besteht seit langem eine besondere Beziehung. Juliane Noack hat in der Klasse von 2004 bis 2012 studiert. Seit Oktober 2017 wird die Studienrichtung von Prof. Hans Stofer geleitet. Aus dem stetigen Kontakt entstand die Idee einer langfristigen Unterstützung.

Im Fokus des Förderprogramms stehen die Themenkreise Professionalität, Vermittlung, öffentliche Wahrnehmung sowie Honorierung der künstlerischen Arbeit. So können die Meisterschüler*innen verschiedene Vermittlungsformate und Strategien erproben, die schon jetzt und ihrer späteren beruflichen Praxis eine Rolle spielen (werden). Gemeinsam wurde ein Förderprogramm mit folgenden Elementen entwickelt:

Der Blick nach innen – Finanzielle Förderung eines Workshops, den die/der Meisterschüler*in für die Studierenden der Klasse entwickelt.

Der Blick nach außen – Veranstaltung eines Meisterschüler*innen-Vortrages* für die Öffentlichkeit der Stadt Halle (Saale), mit aktuellen Themen aus der Meisterschüler*innenzeit

Förderung einer Publikation

Ankauf einer Arbeit für die Sammlung des Juliane Noack Fördervereins (ggf. mit begleitenden Materialien wie Skizzen, Entwürfen, Materialsammlungen, etc.)

NEU seit Herbst 2020: Video-Content/Film

Nach der Förderung der ersten Meisterschülerin Sarah Schuschkleb (2019-2020) werden nun Ildikó Dánfalvi (seit April 2020) und Sunhi Jäger (seit Oktober 2020) im Rahmen des Förderprogramms unterstützt.

Fünf Jahre

Pressemitteilung vom 19.03.2020

Pressemitteilung als PDF zum Download

Am 24. März 2020 jährt sich der Jahrestag des Absturzes der Germanwings Maschine in den französischen Alpen zum fünften Mal. 150 Personen kamen dabei ums Leben. Darunter war auch die junge Künstlerin Juliane Noack aus Leipzig, geboren in Halle (Saale), zu deren Erinnerung im Herbst 2015 der Juliane Noack Förderverein gegründet wurde. Mit bundesweit vergebenen Projektförderungen und Stipendien unterstützt er heute Künstler*innen vor allem in den ersten Berufsjahren, um ein Statement zur beruflichen Situation junger Künstler*innen zu setzen – und um neben der Arbeit mit dem künstlerischen Nachlass von Juliane Noack – auch auf diese Weise an sie
zu erinnern.

Am 24. März gedenkt der Förderverein der Opfer des Absturzes. Dieser Tag ist für den Juliane Noack Förderverein aber auch Anlass, ein Fazit zu ziehen:

Der Juliane Noack Förderverein hat seit seiner Gründung 34 Künstler*innen mit insgesamt ca. 41.000 Euro durch Projektförderungen unterstützt bzw. unterstützt diese aktuell. 2018-2019 wurde erstmals ein Jahresstipendium (dotiert mit 15.000 Euro) vergeben – an Anja Heymann (Leipzig). Dazu kommen noch die eigenen Projekte des Fördervereins. Man kann also sagen, „dass der Juliane Noack Förderverein in den letzten Jahren immens gewachsen ist“, so Katrin Eitner, stellvertretende Vorsitzende im Vorstand. „So ist zumindest etwas Gutes aus der Katastrophe entstanden.“ Ohne ehrenamtliche Mitarbeit oder die projektweise Begleitung durch Freiberufler*innen ist das nicht zu schaffen. Insbesondere für die ehrenamtliche Mitarbeit wird auch immer Unterstützung in Berlin oder Halle (Saale) gesucht. Doch zum Glück geht heute vieles online, so dass auch Unterstützung aus anderen Städten funktionieren kann.

Ein Blick auf die akuell laufenden Projekte des Juliane Noack Fördervereins:

Halle (Saale) ist lokaler Schwerpunkt neben der bundesweiten Künstler*innenförderung Zu Halle (Saale) hat der Juliane Noack Förderverein immer eine besondere Beziehung gehabt. Juliane Noack ist hier geboren und hat bis 2012 die Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle besucht. Neben der bundesweiten Förderung von Künstler*innen in den ersten Berufsjahren, sollte deshalb auch ein lokaler Förderschwerpunkt in Halle (Saale) entstehen. In den vergangenen Jahren wurden Künstler*innen der Stadt wie Sophie Baumgärtner, Marcus Biesecke oder Sarah Schuschkleb sowie der hr.fleischer e.V. Kunst- und Projektraum Kiosk am Reileck durch
Ausstellungsförderungen unterstützt. Seit 2019 werden nun die Meisterschüler*innen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle durch Projektförderungnen begleitet. Und mit #SCHMUCKhochburgHALLE wird der Förderverein zum Veranstalter. Im Dezember 2019 wurde diese Vortragsreihe zur Schmuckkunst in der Stadt gestartet, die sich an die interessierte Öffentlichkeit richtet. Sie wird im Herbst 2020 fortgesetzt, dann wird ein Vortrag von Ildikó Danfalvi stattfinden.

#SCHMUCKhochburgHALLE – Vortragsreihe zur Schmuckkunst in Halle (Saale)

In #SCHMUCKhochburgHALLE sprechen Meisterschüler*innen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle über zeitgenössischen Schmuck. Den Anfang machte am 11. Dezember 2019 Sarah Schuschkleb mit ihrem Vortrag „Das Ding & ICH“. Im Lichthaus Café Halle (Saale) gab Sarah Schuschkleb Einblicke in ihr Verständnis von zeitgenössischem Schmuck und in ihr Meisterschülerstudium bei Prof. Hans Stofer, Professor der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ergänzt wurde der Vortragsabend von einem Gespräch der beiden. Der Gesprächsabend wurde durch die Stadt Halle (Saale) gefördert und möchte Halle (Saale) als Ort des künstlerischen Schmucks noch bekannter machen.

Meisterschüler*innenförderung für Studierende in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein

Seit 2019 unterstützt der Förderverein Meisterschüler*innen in ihrem Studium in der Schmuckklasse der BURG Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die Förderung umfasst verschiedene Bausteine, so wird eine erste Publikation des/der Meisterschülers*in gefördert. Zum Abschluss der Meisterschüler*innenzeit wird der  Förderverein eine Arbeit des/der Künstlers*in ankaufen. Auch die Etablierung der schon genannten Vortragsreihe gehört zu diesem Förderspektrum. Sie bietet den Meisterschüler*innen Freiräume für ein Ausprobieren von Vortrags- und Gesprächsformaten und ermöglicht Ihnen, mit dem Publikum der Veranstaltungen ins Gespräch zu kommen.
Den Anfang machte Sarah Schuschkleb. Sie ist seit 2018 Meisterschülerin in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Hans Stofer und studierte hier zuvor von 2011 bis 2017 in der  Schmuckklasse im Fachbereich Plastik. Zum Sommersemester 2020 beginnt Ildikó Danfalvi ihr Meisterschülerstudium in der Schmuckklasse und wird ebenfalls vom Juliane Noack Förderverein begleitet werden.

Auswirkungen des Corona Virus auf Kunst und Kultur – und den Juliane Noack Förderverein

Glücklicherweise ist der Juliane Noack Förderverein aktuell noch nicht von größeren Einschränkungen im Rahmen der Corona Krise betroffen. Unsere Arbeit erfolgt zum großen Teil ehrenamtlich oder wird projektweise von z.B. Freiberuflern getragen. Momentan passiert das vorzugsweise vom Home Office aus. Auswirkungen auf laufende Projekte wie die Meisterschüler*innenförderung oder die Veranstaltungsreihe #SCHMUCKhochburgHALLE gibt es aktuell nicht. Wir beobachten die Situation jedoch sehr genau und schauen uns die Signale an, die uns  Künstler*innen gerade senden. Zahlreiche Ausstellungen oder erste Messen sind bereits ausgefallen. Dies wird in den kommenden Wochen noch weitergehen. Mit existenzbedrohenden Auswirkungen auf die Akteur*innen ist zu rechnen. Wir helfen hier in einem ersten Schritt mit der Bündelung von schon vorhandenen Informationen zu ersten
Hilfsangeboten speziell für Kunst & Kultur sowie Freiberufler*innen – aktuell über unsere Facebookseite (www.facebook.com/foerdervereinjulianenoack).

Wie der Förderverein seine Aufgaben finanziert

Möglich machen dies die Unterstützer*innen, die den Verein mit Spenden finanzieren, Fördermitglieder geworden sind oder sich durch ihre Mitarbeit engagieren. Eine Fördermitgliedschaft ist ab 38 Euro (Personen) bzw. 90 Euro (juristische Personen) möglich. Auch Familie Noack stellt immer wieder finanzielle Mittel zur Verfügung. Und viele Aufgaben werden ehrenamtlich erledigt. Um die Förderungen langfristig zu sichern, ist die Gründung einer Stiftung das Ziel. Auch dafür werden weiter Geldmittel gesammelt.

2019 entstand eine erste Edition aus dem Kreise der bisher geförderten Künstler*innen. Die Einnahmen dieser ersten Edition „Contained Worlds“ die Carina Shoshtary für den Förderverein entwickelt hat, fließen zurück in die Künstler*innenförderung. (Einige Exemplare der auf 23 Stück limitierten Serie von Broschen sind noch erhältlich und direkt über den Förderverein zu beziehen).

Über Juliane Noack

Juliane Noack studierte bis 2012 in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Daniel Kruger. Nach ihrem Diplom in Freier Kunst erhielt sie 2013 ein Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Seit Ende 2013 wurde sie durch die Galerie Katrin Eitner in Berlin vertreten. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und sind in öffentlichen und privaten Sammlungen wie dem CODA Museum Apeldoorn (NL) vertreten. Die erste Einzelausstellung von Hauptarbeiten fand 2016 in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Halle retrospektiv statt. Parallel dazu wurde eine Publikation mit ihren Hauptarbeiten veröffentlicht (gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und den Juliane Noack Förderverein).
Juliane Noack befand sich im März 2015 für einen Arbeitsaufenthalt in Spanien. Auf dem Rückweg nach Deutschland stürzte ihr Flug 4U9525 über den französischen Alpen ab. Weitere Informationen über Juliane Noack finden Sie auf www.galerie-eitner.com und auf www.julianenoack.de.

 

Sarah Schuschkleb „Das Ding & ICH“

Vortragsabend, 11.12.2019, Lichthaus Halle

11.12.2019 - Sarah Schuschkleb

Mit SCHMUCKhochburgHalle ruft der Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V. eine neue Vortragsserie in Halle (Saale) ins Leben. Meisterschüler*innen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sprechen darin über zeitgenössischen Schmuck. Den Anfang macht Sarah Schuschkleb mit ihrem Vortrag „Das Ding & ICH“. Im Café des Lichthauses gibt Sarah Schuschkleb in Salonatmosphäre Einblicke in ihr Verständnis von zeitgenössischen Schmuck und in ihr Meisterschülerstudium. Sie spricht über das Bedürfnis Dinge haptisch und sinnlich zu erleben und das Potenzial welches Schmuck ihr dafür bietet.

Mittwoch, 11. Dezember 2019, Beginn: 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr)
Sarah Schuschkleb – „Das Ding & ICH“

Mit einem Gespräch zwischen Prof. Hans Stofer, Professor der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und Sarah Schuschkleb, Meisterschülerin
Begrüßung: Katrin Eitner (Juliane Noack Förderverein)

Ort: Lichthaus | Café – Dreyhauptstraße 3, 06108 Halle (Saale) | Eintritt frei

Flyer zum Download (PDF)

Ausschreibung: Förderung einer Schmuckkunst-Ausstellung

Bewerbungsfrist: 31.12.2018

[Find an english version below]

Ausgeschrieben wird eine Ausstellungsförderung in Höhe von 700 Euro für eine Schmuckkunst-Ausstellung (bzw. ein Projekt), die (das) im März 2019 während der SCHMUCK 2019 / MUNICH JEWELLERY WEEK 2019 in München stattfindet. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Gruppenprojekte (auch organisiert als gemeinnütziger Verein), die eine entsprechende Ausstellung oder ein Projekt in München planen. Die Ausstellung kann als Einzel- oder Gruppenausstellung konzipiert sein. Unter den Bewerber*innen wird eine Ausstellung/Projekt ausgewählt, die/das mit einem festen Betrag von 700 Euro gefördert wird (Festbetragsfinanzierung). Die Ausstellungsplanung bzw. Projektplanung kann bereits begonnen haben.

An wen richtet sich diese Fördermöglichkeit?
Der Förderverein konzentriert sich auf Künstlerförderung in Deutschland und möchte mit dieser Ausschreibung Absolvent*innen von Kunsthochschulen bzw. Hochschulen unterstützen, deren letzter Abschluss nicht länger als sieben Jahre zurückliegt. Bewerber*innen dürfen zum Zeitpunkt der Ausstellung/ des Projektes nicht als Studierende immatrikuliert sein. Zum Zeitpunkt der Ausstellung soll ein Wohnsitz in Deutschland bestehen. Bei Gruppenausstellungen sollen diese Voraussetzungen von mindestens der Hälfte der Teilnehmer*innen erfüllt werden. Falls die Bewerbung durch einen Verein erfolgt, soll dieser seinen Sitz in Deutschland haben.

Bitte senden Sie uns mit Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen:
– Titel, Termin und Konzept der geplanten Ausstellung (max. 1 Seite Text)
– Bildmaterial zur geplanten Ausstellung/den Ausstellungsstücken
– Beleg für den Ausstellungsort/Projektort in München
– Vita und Bildmaterial zur bisherigen künstlerischen Arbeit
– Ihr Abschluss (Diplom/Bachelor/Master) Bitte senden Sie uns dazu einen Beleg, der auch Ihr Abschlussdatum enthält.
– Eine Aufstellung, wofür der Betrag von 700 Euro eingesetzt werden soll (mit je einem Kostenvoranschlag pro Ausgabe (Internetrecherche ist ausreichend) bzw. Rechnungen, falls Ausgaben bereits angefallen sind).

Senden Sie die Unterlagen als PDF bis zum 31. Dezember 2018 an foerderverein@julianenoack.de. Nur vollständige Bewerbungsunterlagen können berücksichtigt werden. Nutzen Sie für große Datenmengen ab 3 MB unbedingt Dienste wie Wetransfer o.ä.

Die Förderung wird durch den Vorstand des Fördervereins vergeben. Die Bekanntgabe erfolgt am 11. Januar 2019 per Email. Nach ihrer verbindlichen schriftlichen Zusage erfolgt die Auszahlung der Förderung nach Absprache.

Gruppenausstellungen:
Bei Gruppenausstellungen nennen Sie mit Ihrer Bewerbung eine(n) verantwortlichen Ansprechpartner*in. Diese(r) erhält bei Personengruppen auch die Überweisung der Ausstellungsförderung und ist für die ggf. nötige Weitergabe der Mittel an die anderen Ausstellungsteilnehmer*innen verantwortlich.

Verwendung der Ausstellungsförderung:
Der feststehende Betrag von 700 Euro kann für alle Kosten, die im Rahmen der Ausstellung anfallen, wie z.B. Mietkosten für den Ausstellungsraum, Flyer/Einladungskarten, Bau oder Miete von Displays/Ausstellungsmobiliar, aber auch Reise- und Übernachtungskosten verwendet werden. Diese Aufzählung ist nicht als abschließend zu verstehen. Eine Endabrechnung gegenüber dem Förderverein erfolgt nicht.

Hinweise zur Öffentlichkeitsarbeit:
Auf die Förderung durch den Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V. weisen Sie an geeigneter Stelle hin (Öffentlichkeitsarbeit, Flyer, Website, Social Media, usw.). Das geförderte Projekt wird auf der Website des Fördervereins vorgestellt. Dazu stellen Sie dem Förderverein Text- und Bilder usw. zur Verfügung.

Fragen zu dieser Ausschreibung beantwortet Katrin Eitner unter foerderverein@julianenoack.de oder Mobil +49 163 172 86 13.

Auschreibung als PDF zum Download

Mit Ihrer Bewerbung erkennen Sie die Bedingungen dieser Ausschreibung an.
Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V.
22. November 2018

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Open Call: Exhibition Grant – Contemporary Art Jewellery 2019

With this Open Call we ask for applications for a 700 Euro grant funding for an art jewellery exhibition or project during SCHMUCK 2019 / MUNICH JEWELLERY WEEK 2019 in Munich in March 2019. The Open Call is addressed to individual artists and groups (as well as associations (“gemeinnütziger Verein”)) who plan an exhibition or project in Munich. Both individual and group exhibitions are possible. The Juliane Noack Förderverein will choose one exhibition/project. First preparations for the exhibition/project may have already been done.

Who can apply:
The Juliane Noack Förderverein focuses on funding artists living and working in Germany. With this Open Call we invite art school and university alumni who have graduated within the last seven years. Applicants can’t be students at the time of the exhibition/project. They should be living and working in Germany at the time of the exhibition/project. For group applications it is necessary that at least 50% of the applicants fulfill the requirements.

Please send us the following documents with your application:
– Title, date and concept of the planned exhibition (max. 1 page)
– Illustrations or pictures of the planned exhibition / the exhibits
– Location for the planned exhibition/project in Munich
– Curriculum Vitae and documentation of previous artistic work
– Graduation diploma (bachelor, master, diploma, etc.) Please send us a receipt with the date of your graduation
A simple calculation of how you intend to spend the 700 Euro. For every position in the calculation we need an estimated cost. For money you have already spent, we will accept the bill as receipt.

Please send your documents as PDF until December 31, 2018 to foerderverein@julianenoack.de. Please note that only complete applications can be considered. For files bigger than 3 MB please use services like Wetransfer.

The grant award will be decided by the board of directors of the Juliane Noack Förderverein. The announcement will take place via E-mail on January 11, 2019. After your written firm commitment the grant will be paid on a date of your choice.

Group exhibitions:
For group exhibitions, please name one contact person in your application. The contact person receives the payment and is (if necessary) responsible for the distribution of the funds to the rest of your group.

Use of exhibition funding:

The 700 Euro grant can be used for all costs incurred when organizing the exhibition. For example, rent for the showroom, flyers and invitations, construction or rent of displays and exhibition furniture but also for travel and accommodation expenses, etc.
A final invoice to the Juliane Noack Förderverein after the exhibition/project is not necessary.

Information on public relations:
Please refer to the funding of the Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V. at a suitable place (e.g. public relation, flyer, website, social media etc.). The granted project will be published on our website www.julianenoack.de/foerderverein. Please provide us with text and visual material.

For further questions please contact Katrin Eitner foerderverein@julianenoack.de ore phone +49 163 172 86 13.

Open Call as PDF

With your application, you accept our terms of funding.
Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V.
November 22, 2018

Anja Heymann erhält erstes Arbeitsstipendium des Juliane Noack Fördervereins

Anja Heymann (Leipzig) erhält das erste Arbeitsstipendium des Fördervereins zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung. Das Arbeitsstipendium für Künstler*innen in den ersten Berufsjahren ist mit monatlich 1.250 Euro ausgestattet und ermöglicht es einer*m Künstler*in, zwölf Monate lang frei an sich und seiner Entwicklung zu arbeiten.

Anja Heymann (*1981 in Bremerhaven) studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 2013 erhielt sie ihr Diplom für Bildende Kunst im Bereich Installation und Raum bei Prof. Joachim Blank. Seit 2017 ist sie Mitbegründerin der Projektgruppe Formation7. Ihre Arbeiten waren auf verschiedenen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen, im Deutschen Historischen Museum in Berlin, so wie im Museum der Bildenden Künste Leipzig zu sehen. Anja Heymann lebt und arbeitet in Leipzig.

Anja Heymann - Fuchs

Über ihre Arbeit schreibt sie „erstelle ich mir eben selber das eine Ding, das Eine, welches alle haben wollen, wo alle applaudieren, das wonach sich alle sehnen… Meine eigens erstellte, von mir mit Blut übersäte, glitzernde, funkelnde, königliche Trophäe…“ (Anja Heymann 2017)

In der Jurybegründung zur Vergabe des Stipendiums heißt es „Anja Heymanns körperbezogene Arbeiten greifen gesellschaftliche und soziale Diskurse auf. Das Spiel mit Materialität und nicht zuletzt der performative Charakter vieler ihrer Arbeiten sowie das kritische Potential überzeugen.“

Mitglieder der Jury waren Kristin Bartels (Kuratorin, Münster), Katrin Eitner (Stellvertretende Vorsitzende Vorstand des Fördervereins, Berlin), David Nowak (Vorsitzender Vorstand des Fördervereins, Halle (Saale)), Sarah Schuschkleb (Förderalumni 2018 des Fördervereins, Halle (Saale)) und Prof. Friedrich Weltzien (Kunsthistoriker, Hannover/Berlin). Der Jury wurden 140 Bewerbungen vorgelegt. Voraussetzung für die Bewerbung war eine Arbeit in den Feldern, Skulptur, Schmuckkunst oder Intervention. Der Förderverein hat sich gegen eine Altersbeschränkung entschieden und fördert mit dem Arbeitsstipendium Künstler*innen in den ersten sieben Berufsjahren.

Pressemitteilung zum Download als PDF